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Neuigkeiten aus den Pfarrgemeinden


Seniorenclub Geltendorf: Urlaubsbilder aus Island - dem Land aus Feuer und Eis

Am 13. Oktober haben Monika und Hans Mayr im Seniorenclub Bilder von ihrer 9-tägigen geführten Island-Rundreise im Juli 2024 gezeigt.

Nach der Ankunft in der Hauptstadt Reykjavic, in der ca. zwei Drittel der Isländer leben, begann am nächsten Tag bei dichtem Nebel und Regenwetter die Rundfahrt um die Insel auf der Ringstraße Nr. 1. Weil es in Island kein Eisenbahnnetz und auch keine Autobahnen gibt, gilt diese durchgängig asphaltierte Ringstraße als wichtigste Hauptverkehrsverbindung.



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Island liegt direkt auf der Nahtstelle der nordamerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte. Beide Platten driften auseinander (ca. 18 Millimeter pro Jahr) und reißen deshalb immer wieder Erdspalten und Abgründe auf.


Spaziergang entlang der "Erdspalte" durch die "Allmännerschlucht"

Diese "Erdspalte mit Spazierweg" ist natürlich nur rein symbolisch zu verstehen. In Wirklichkeit liegt diese "Erdspalte" in dieser Region und hat (im Untergrund) natürlich ganz andere geologische Dimensionen.


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Es gibt eine Vielzahl von Vulkanen, die meisten sind bereits erloschen, einige allerdings noch höchstaktiv.


Ein großer Teil des Landes besteht aus Lavawüsten, die durch Vulkanausbrüche entstanden sind.


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Die Pflanzen sind dem rauen Klima angepasst. Besonders häufig sind in verschiedenen Farben wachsende Flechten und Moose.


Im Juni blühen überall (wildwachsende) Lupinen, die aber mittlerweile eine landesweite, wuchernde "Plage" sind und das lokale Ökosystem bedrohen, weil sie andere Pflanzenarten verdrängen.


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Selbst im Norden Islands, keine 100 km unterhalb des Polarkreises, kann man im Botanischen Garten in Akureyri, der "Hauptstadt des Nordens" den sog. "Island-Mohn" bewundern.

Die Blüten haben einen Durchmesser von 10...20 cm und der Mohn kann durchaus bis zu einem Meter hoch wachsen.

Die Pflanze ist streng geschützt und darf nicht exportiert werden.






Eine halbe Autostunde nördlich von Akureyri kommt man nach Hauganes, wo 2006 die erste "Mikro-Brauerei" Islands gegründet wurde. Die Biere werden nicht exportiert, sondern exklusiv nur für den isländischen Markt gebraut.
Die Rohstoffe werden im Rahmen einer Kooperation aus Tschechien importiert.


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Sehr bekannt sind die Islandpferde (NICHT "Pony"), die neben den üblichen Pferde-Gangarten von Geburt an (genetisch bedingt) noch zwei weitere Gangarten beherrschen, die das Reiten im felsigen und unebenen Gelände für Reiter und Pferd sehr erleichtern.



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Der Familie auf dem Reiterhof ist es auch wichtig, die alte Handwerkskunst der "Torfhäuser" zu bewahren. Dabei wird ein Fundament aus Steinen gelegt und ein Innengerüst aus Holz errichtet. Die Wände bestehen aus ausgewählten Torfstücken mit dicker Grasnarbe, auch das Dach wird mit Steinplatten oder Grasschichten belegt.


Die Kunst besteht wohl darin, die richtigen Torfstücke in ausgeklügelter Weise so aufzuschichten, dass die Wände stabil und (halbwegs) isolierend sind. Die natürliche Umgebung liefert dabei die notwendigen Baumaterialien - nur Holz ist knapp.


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Durch die Risse in der Erdkruste kommt das mit Erdwärme aufgeheizte Wasser mit bis zu 100 Grad direkt an die Oberfläche und kann für Geothermie, Fernwärme und Gewächshäuser genutzt werden, in denen z.B. Tomaten und Gemüse herangezogen werden. Aus Südamerika importierte Bienen sorgen dabei für die Bestäubung...



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In regionalen "Hochtemperaturgebieten" gibt es pure Steinwüsten und kochende Schlammtöpfe, aus denen direkt aus dem Erdinnern heiße Dämpfe und vulkanische Gase aufsteigen.



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Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Wasser-Fontänen der Geysire, die aufgrund des Drucks im Untergrund alle paar Minuten bis zu 10 Meter und mehr in die Höhe schießen.



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Neben dem Fischfang und der Fischverarbeitung spielt der Tourismus zunehmend eine wichtige Rolle. Unberührte Natur in den Nationalparks, weite Vulkan-Landschaften, riesige Lava-Felder und beeindruckende Wasserfälle gehören zu den Höhepunkten der Rundfahrt.

 

Da darf ein Besuch des "Fjallakaffi" ("Bergcafe") im zentralen Hochland nicht fehlen. Der Bauernhof mit dem Cafe liegt weit abseits der Ringstraße Nr. 1 und ist der einzige, der ganzjährig (!) bewirtschaftet ist.


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Im Südosten Islands, am Südrand des mächtigen Vatnajökull-Gletschers, befindet sich die Gletscherlagune Jökulsárlón. Auf einer Bootstour kommt man den abgebrochenen und umherschwimmenden Gletscherstücken ziemlich nahe und erlebt die verschiedensten Farben und Formen von Gletschereis.


Diese "Eisberge" werden mit der Zeit aus der Lagune ins offene Meer getrieben, beginnen ganz langsam zu schmelzen...


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... und werden dann ein Stück weiter als "1000 Jahre alte Eisdiamanten" an den Strand aus schwarzem Lava-Strand gespült. Daher kommt auch der Name "Black Diamond Beach - schwarzer Diamanten-Strand".

 

Und irgendwann, nach Tagen oder Wochen, werden diese wunderbaren, aber vergänglichen Eisformen zu Wasser im Ozean.


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Die Rundfahrt endete wieder in Reykjavik.

Am letzten Tag war freie Zeit für eine Erkundung der Stadt.

Berühmt ist die "Regenbogenstraße", die im Jahr 2015 erstmals zum Reykjavik Pride Festival bemalt wurde.

Aufgrund ihrer Beliebtheit und der positiven Resonanz in der Öffentlichkeit wurde die "Regenbogenstraße" zu einem dauerhaften Merkmal der Stadt und zu einem touristischen Highlight.


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Weiter ging's auf der "Regenbogenstraße" in Richtung Hallgrímskirkja, dem Wahrzeichen Reykjaviks,...


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... vorbei am Konzerthaus Harpa und durch das Hafenviertel zurück zum Hotel.

Spätabends erfolgte der Transfer zum Flughafen, die Ankunft in München war dann am nächsten Tag morgens...


Wir bedanken uns bei Monika und Hans Mayr für den interessanten Vortrag und die wunderbaren Bilder.


Der Seniorenclub trifft sich wieder am 10. November zu einem Vortrag von Kerstin Lachmayr zum Thema: Ein gutes Bauchgefühl - Darmgesundheit.

                                

Text: Marianne Donhauser, Hans Mayr
Bilder: Hans Mayr, Werner Donhauser



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