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Neuigkeiten aus den Pfarrgemeinden


Mariä Himmelfahrt: Kräuterbuschenbinden und Wortgottesfeier

Auch in diesem Jahr hat der Frauenbund Geltendorf zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein zum Kräuterbuschenbinden am 14. August, dem Vortag des Festes Mariä Himmelfahrt, auf dem Parkplatz hinter dem Pfarrheim eingeladen.


Traditionell werden vor allem im ländlichen Raum viele Kräuter gesammelt und daraus Buschen gebunden.
In den Buschen sollen mindestens 7 Kräuter gebunden werden.
Fast jede einzelne Pflanze hat eine bestimmte Bedeutung:
Die Mitte bilden Rose (Maria) und Lilie (Josef). Rosmarin soll zum guten Schlaf verhelfen, Salbei zu Wohlstand, Weisheit und Erfolg. Wermut verspricht Kraft, Mut und Schutz, Minze Gesundheit. Arnika schützt gegen Feuer und Hagel. Für Glück und Liebe steht die Kamille, Getreide für das tägliche Brot.

Text: Stefanie Schneider



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Am Festtag selbst gestaltete der Frauenbund zusammen mit dem Wortgottesfeier-Team zu Ehren Marias eine Wortgottesfeier mit Kräutersegnung.


Vor dem Altar befanden sich zwei Körbe mit schönen Kräuterbuschen. Die drei Frauen, die den Gottesdienst vorbereitet hatten, zogen feierlich mit den Ministrantinnen und Ministranten ein.
Heidi Huber erwähnte am Anfang, dass das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel schon bis ins 6. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann.


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Wir hörten, dass die Gottesmutter Maria nach ihrem Tod in einem Grab beigesetzt wurde und der Apostel Thomas später das Grab öffnen ließ.
Der Legende nach war aber kein Leichnam im Grab, sondern Rosen und Lilien, und es war ein Duft von Kräutern zu vernehmen.


Bald wurde es Brauch, an diesem Festtag, an dem Gott Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen hat, Kräuter und Blumen zu sammeln und zu segnen.


Heidi Huber segnete alle mitgebrachten Kräuterbuschen.


Wir dürfen uns an Gottes Schöpfung, an der Natur, an den Kräutern und Blumen erfreuen.


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Die Lesung war aus der Offenbarung des Johannes, in der Maria bezeichnet wird mit 12 Sternen bekränzt oder gekrönt, wie sie ja auch oft dargestellt wird.
In dieser Bibelstelle wird auch erwähnt, dass sie eine wichtige Rolle spielt beim Kampf gegen das Böse.


Das Evangelium berichtete vom Besuch Mariens bei ihrer Cousine Elisabeth, und Elisabeth grüßte Maria. Aus diesem Bibelvers besteht unter anderem der erste Teil des "Gegrüßet seist du Maria".
In diesem Evangelium ist auch das sogenannte Magnificat enthalten, in dem Maria Gott lobt und preist für seine Größe und Güte, und dafür dankt, dass Gott gerade sie, die Geringe auserwählt hat.


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Nach dem Evangelium las Stefanie Schneider vom Frauenbund eine Betrachtung über das Leben Mariens vor, also wie Maria ihr Leben empfunden haben könnte, und dass es sicher nicht einfach war, Jesus Christus als Sohn zu haben, der doch so vieles auf den Kopf stellte.


Auch in den verschiedenen Gebeten, die von Monika Mayr gelesen wurden, kam immer wieder zum Vorschein, dass Gott Maria eine besondere Stellung zugeordnet hat, und dass wir mit all unseren Nöten und Bitten zu ihr kommen dürfen.

Zu jeder vorgetragenen Fürbitte wurde eine Blume vor den Altar gelegt.


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Es ist biblisch, dass die Gottesmutter Maria unsere Fürsprecherin ist, was auf die Hochzeit von Kanaa zurückgeht. Maria verweist ja immer auf Jesus.
So stand Jesus auch im Mittelpunkt dieser Wortgottesfeier und er wurde im Allerheiligsten Altar-Sakrament verehrt.
Die Gemeinde beugte ihre Knie vor Jesus und betete ihn an.


Anschließend erfolgte die Kommunionausteilung, die auch wieder von Barbara Federl an der Orgel musikalisch umrahmt wurde.

Zum Auszug begleitete sie ihre Tochter, die mit ihrem Tenorhorn "Highland Cathedral" spielte.
Herzlichen Dank an die beiden Musikerinnen!

An den Ausgängen konnten die Besucherinnen und Besucher Kräuterbuschen gegen eine Spende für den Blumenschmuck in Hl. Engel mitnehmen.


Ein herzliches Vergelts Gott dem Frauenbund und dem Wortgottesfeier-Team für den schön gestalteten Gottesdienst zu Mariä Himmelfahrt.

Text: Sabine Estner

Bilder: Archiv Frauenbund



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