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Neuigkeiten aus den Pfarrgemeinden


Seniorenclub Geltendorf: Besuch von der Missionsstation in Tansania

Beim Seniorennachmittag am 14. April hatten wir hohen Besuch aus dem Kloster St. Ottilien. Pater Franziskus hatte für einen Bericht über die Arbeit der Ottilianer in der Mission den Missionsprokurator Pater Maurus und Bruder Jesaja vom Ndanda Hospital St. Benedict in Tansania mitgebracht.
Br. Jesaja, der selbst Arzt ist, ist seit 2020 ärztlicher Direktor des Krankenhauses. Er berichtete uns in einem sehr interessanten Vortrag über seine Arbeit.



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Bereits nach der Gründung der Missionsstation im Jahre 1906 begannen die Missionare damit, sich um Arme und Kranke zu kümmern. Mit der Tutzinger Sr. Thekla Stinnesbeck kam 1927 die erste voll ausgebildete Ärztin nach Ndanda. Dank ihres großen Engagements war das Hospital bald als Zufluchtsort für Kranke aller Konfessionen im ganzen Land bekannt.



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Die Anzahl der Patienten stieg kontinuierlich an und erreichte 1990 bereits 250 000.
Ziel ist eine optimale medizinische Versorgung aller Patienten unabhängig von ihrem Glauben und ihrem Status. Die Menschen sind arm, leben hauptsächlich von der Landwirtschaft und haben keine Krankenversicherung. Es werden Spenden benötigt, die es ermöglichen, arme Patienten, die die Behandlung nicht bezahlen können, zu einem vergünstigten Preis oder kostenlos zu behandeln.


Im Jahre 2020 konnte eine Dialysestation und im Jahr 2024 eine Chemotherapiestation zur Behandlung von Krebskranken eröffnet werden. Für die korrekte Diagnosestellung konnte 2021 ein Computertomograph angeschafft werden. Zahnbehandlungen, Motorradunfälle, Organversagen, Malaria und Verletzungen durch Krokodile kommen oft vor.


Junge mit einer Krokodilverletzung



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Bis zu 500 Patienten werden täglich im Hospital behandelt, was nicht immer leicht zu schaffen ist. Persönliche Zuwendung und geistliche Betreuung tragen zum Behandlungserfolg bei.



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Trotz dieses Angebotes suchen etwa 60 bis 80 Prozent der Patienten als erste Anlaufstelle traditionelle Heiler auf. Vor allem, wenn Krankheiten ohne erkennbare Ursache auftreten, glauben die Menschen an einen Zauber durch eine Person in ihrer Verwandtschaft oder Umgebung. Für diese Behandlung werden meist Heilpflanzen eingesetzt, die mit entsprechenden Ritualen der Geisterbeschwörung zubereitet und angewendet werden.



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Br. Jesaja hat auch noch auf das 2015 gegründete Kloster N'nango hingewiesen.
Es liegt im Norden von Mosambik.

Es gibt ein Wohnhaus für Brüder, ein Hospital und ein Gesundheits-zentrum, das von Missio Österreich unterstützt wird.


Ein Wasserprojekt erspart den Menschen weite Wege zum Wasserholen.
Es können 18.000 Liter pro Stunde gefördert und in das Dorf gepumpt werden.


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Br. Jesaja und Pater Maurus haben zum Schluss noch viele Fragen der Besucher beantwortet.


Fließend Wasser für das Dorf dank der neuen Wasserleitung



Wir waren von dem Bericht aus der Mission sehr beeindruckt und bedanken uns ganz herzlich.

Der Seniorenclub trifft sich wieder am 13. Mai 2026 zur Führung in der Kirche Maria Himmelfahrt in Türkenfeld und anschließender Einkehr im Gasthof Hartl.

Text: Marianne Donhauser
Bilder: Werner Donhauser, Br. Jesaja Sienz OSB



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