|
|
 |
Neuigkeiten aus den Pfarrgemeinden
|
|
|
Ergebnisse
unserer PG-Umfrage - Teil 2
|
|
|
Frage 8: Fühlen Sie sich in unserer Pfarrei gut
aufgehoben?
|
|
|
Auf die Frage "Fühlen Sie sich in
unserer Pfarrei gut aufgehoben?" gab es 128 Einträge in
den Fragebögen, und die meisten positiven Antworten (35)
verdanken die Menschen offenbar der dort erlebten
Gemeinschaft, in der sie Gleichgesinnte finden, sich
selbst gerne einbringen oder "die Ehrenamtlichen vor Ort
sich sehr stark bemühen". 32 Teilnehmende machen dagegen
ihre - ablehnende oder zustimmende - Haltung vor allem
an den Seelsorgern fest: Einerseits wird gefordert, dass
der neue Pfarrer offener im Umgang sein und stärker auf
die Wünsche seiner Gemeinde eingehen soll, andererseits
wird gelobt, dass die Patres aus St. Ottilien den
Glauben volksnah und menschlich vermitteln.
|
|
|
Ähnlich durchwachsen werden auch die Angebote beurteilt
(22 Mal), von zu wenig attraktiv (insbesondere für
Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene) bis hin zu
"gut und vielfältig". Auch werden wieder die Liturgie
(15 Mal) sowie die konservative Haltung der Kirche (11
Mal) für ein geringes Wohlgefühl verantwortlich gemacht.
|
|
|
Während sich ein Dutzend Antworten
insgesamt eher zufrieden, unentschieden oder ambivalent
("ja, aber") lesen, spricht aus etwa 15 Kommentaren
deutlicher Unmut.
|
|
|
 |
|
|
Hier einige Beispiele für Antworten
auf die Frage, ob man sich in der Pfarrei gut aufgehoben
fühle:
|
|
|
"Passt, weil ich sonntags einen Cappuccino und ein
Lächeln serviert bekomme, weil verschiedene Prädikanten
zum Einsatz kommen, weil ich durch den Chor ein paar
nette Menschen kennengelernt habe."
|
|
|
"Eigentlich schon. Es gibt manchmal
sehr gute Ansprachen. Mancher schafft es auch durch
etwas Humor und ganz persönliche Worte und Erzählungen,
die Messe lebendiger zu machen und vor allem den Bezug
zu unserem Alltag herzustellen. Das finde ich ganz
wichtig: Was bedeuten die biblischen Worte für uns hier
und heute? Wir hatten Professoren und gescheite Pfarrer,
die uns Vorträge über Kirchengeschichte gehalten haben
und das hat 98 % der Gläubigen null interessiert. Eine
Messe sollte mir, im besten Fall, Zuversicht und
Hoffnung mit auf den Weg geben. Und manchmal geschieht
genau das. Das macht mir Hoffnung, dass der Glaube
weiterlebt, dass sich etwas zum Besseren ändert ..."
|
|
|
"Nicht so, weil immer weniger angeboten wird,
Informationen nicht weitergegeben werden, Seelsorge zu
kurz kommt, lieber gar nichts getan wird, bevor
eventuell jemand ‚bevorzugt‘ werden könnte ... Bei den
Gottesdiensten sollte die Liedauswahl nicht einfach dem
Organisten überlassen werden. Warum nicht mal ein neues
Lied, auch wenn am Anfang nur wenig Leute mitsingen?
Warum nicht mal auch ein moderneres Lied? Warum nicht
mal ein gesungenes Credo, z. B. GL 177 (Credo in unum
Deum), da steckt der ganze Inhalt des Credos drin. Warum
nicht mal ein Kanon? Ein gesungener Kyrieruf, ein
gesungenes Vaterunser, ein gesungener Fürbittenruf. Das
Gotteslob bietet so viele Möglichkeiten, leider werden
immer nur dieselben altbekannten Lieder gesungen. … Eine
Messe darf auch mal länger dauern, man geht nicht hin,
damit es möglichst schnell rum ist. Man sollte ein
Hochfest auch daran erkennen, dass es ‚feierlicher‘ ist."
|
|
|
"Ja, weil sich n o c h viele
Menschen in der Pfarrei engagieren. Es besorgt mich
allerdings, dass der Nachwuchs junger Familien fehlt,
auch weil nicht alle drei Seelsorger in gleichem Maße an
der Zusammenarbeit mit engagierten Personen interessiert
sind. Wenn die ältere Generation in ein paar Jahren
wegbricht, wird unsere Kirche nur noch ein Museum sein." |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|