Pfarreien Geltendorf, Kaltenberg, Hausen
zur Startseite
Aktuelles
Pfarrei-Nachrichten
Termine
Gottesdienst-Anzeiger
Kommunionhelferpläne
Lektorenpläne
Ministrantentermine
Aktueller Pfarrbrief
Taufen im laufenden Jahr
Beichtangebote
Kommunionempfang
Trauungen im laufenden Jahr
Krankenseelsorge
Sterbefälle im laufenden Jahr
Glaube und Leben
Mitarbeiter
Kirchen und Kapellen
Kirchenmusik
Aktive Gemeinde
Kindertagesstätte "Zu den Hl. Engeln"
Kontakte und Anfahrt
Archiv
Homepage durchsuchen
Impressum und Datenschutzerklärung


Neuigkeiten aus den Pfarrgemeinden


Ergebnisse unserer PG-Umfrage - Teil 2

Frage 7: Welche Glaubensthemen beschäftigen Sie aktuell?

Die 111 Antworten, die auf die Frage "Welche Glaubensthemen beschäftigen Sie aktuell?" kamen, sind zu einem großen Teil (18 Nennungen) Widerhall der zuvor geäußerten Kritik an der Kirche: eine prominentere Rolle von Frauen in der Kirche, die Abschaffung des Zölibats, eine offenere Haltung zu bislang eher ausgegrenzten Gruppen und der synodale Weg wurden da gefordert beziehungsweise angesprochen sowie (8 Mal) die Liturgie und Gottesdienstgestaltung als wenig hilfreich gesehen oder (3 Mal) Missbrauch, Doppelmoral sowie finanzielles Gebaren der Kirche kritisiert.

Sehr häufig ging es aber auch um eigentliche Glaubensfragen. 17 Mal wurde die Sorge um die Glaubensvermittlung an Kinder und Jugendliche genannt: "Wie kann man auch größere Kinder und Jugendliche noch für den Glauben begeistern?", lautete beispielsweise eine Frage, die vor dem Hintergrund der schmerzlichen Zahl von Kirchenaustritten, ja einer "Verdunstung des Glaubens" noch brennender wird: Wie es mit den Kirchen vor Ort oder der Kirche im Allgemeinen weitergeht, das fragten sich 14 Personen.

Ebenso viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage treiben Fragen der persönliche Gottesbeziehung um, zum Beispiel "War Jesus wirklich auch Gott?" oder die Rolle der Kommunion. Nicht wenige Gläubige (12 Nennungen) hadern mit den uralten Fragen der Theodizee: Warum lässt Gott Leiden und Kriege zu? Oder: Was ist die Antwort des Glaubens auf Krankheit, Tod und Sterben? Neun Teilnehmende beschäftigt, wie Friede und Vergebung in unserer Welt erreichbar sind. Ebenso viele denken über die Stellung unserer Religion in der Welt nach (bis hin zu "anderen spirituellen Angeboten wie beispielsweise Yoga") mit Fragen wie "Welche Religion ist die richtige?" oder "Wie können Christen unterschiedlicher Konfessionen zusammenfinden?".

Auf die Frage nach für sie relevante Glaubensthemen notierten 14 Personen "keine" oder sehr vage und damit nicht genauer einzuordnende Antworten.

Hier noch ein paar Beispiele für Anmerkungen:

"Wie kann ich und wie kann die Kirche wieder die Kinder und Jugendlichen ‚mit ins Boot‘ holen? Selbst meine erwachsenen Kinder, die religiös erzogen worden sind, können mit Kirche heute nur noch wenig anfangen. Aber von der Kinderkirche, in der es ganz ungezwungen zugeht und in der biblische Ereignisse oder liturgische Dinge ganz einfach und verständlich erklärt werden, sind auch sie genauso wie die Kinder begeistert und angerührt."

"Schafft es die Kirche endlich, offener und weltlicher zu werden? Dass es möglich ist, zeigen unsere Pater aus St. Ottilien (Tassilo, Michael, Franziskus). Sie stehen mitten in unseren Pfarrgemeinden und nehmen aktuelle Themen wahr und auf. Diese sind für uns eigentlich unverzichtbar, wollen wir doch wieder mehr Junge für die Kirche begeistern."

"Jeder Christ und jede Christin ist gesalbt wie ein Prophet und König, und trotzdem denkt und handelt die Kirche in zwei Klassen, entgegen jeder theologischen Argumentation."

"Frauen dürften nicht länger diskriminiert werden in der katholischen Kirche. Sie sollten genauso wie Männer zu den Weiheämtern zugelassen werden. Das Pflichtzölibat sollte aufgehoben werden. Die liturgische Sprache in den Gottesdiensten sollte verständlicher sein, nicht so ‚vergeistigt‘. Freude am Glauben wecken, das gelingt, wenn die Texte und Lieder eines Gottesdienstes das Herz der Menschen berühren. Zum Beispiel erlebe ich das bei der Jugendvesper in St. Ottilien. Vor ca. 17 Jahren gab es hier in Geltendorf den ‚Anderen Gottesdienst‘, der auf eine ansprechende, zeitgemäße Weise den Glauben erfahrbar machte. Ich würde mir wünschen, dass es mehr ökumenische Angebote in unsrer Pfarrei gäbe."


zum Seitenanfang




zurück zu Teil 2 der Umfrage