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Neuigkeiten aus den Pfarrgemeinden
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Ergebnisse
unserer PG-Umfrage - Teil 2
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Frage 14: Warum denken Sie, dass manche Katholiken nicht
zum Gottesdienst kommen?
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Auch nach den Gründen gefragt, warum
manche Katholiken nicht zum Gottesdienst kommen, hatten
unsere Gläubigen zahlreiche Vermutungen und begründeten
ihre 133 Antworten ausführlich. Die meisten (38) machten
"wenig erbauliche" Gottesdienste dafür verantwortlich,
28 sahen als Ursache Enttäuschung sowie Frust und daraus
resultierend eine innere Distanz der Menschen zur
Kirche.
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Oft, nämlich 26 Mal, wurde auch zu wenig Lebensnähe oder
Authentizität bemängelt, andererseits den in der Kirche
Fehlenden auch Bequemlichkeit unterstellt (24 Mal) oder
angenommen, dass es mit der Sympathie und Einstellung
zum Pfarrer zu tun haben könnte (22 Mal). "Vielen ist
der Glaube an Gott nicht mehr wichtig" vermuteten 15
Personen.
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Dass organisatorische Probleme wie
unpassende oder wechselnde Gottesdienstzeiten schuld
sein könnten, vermutete ein Dutzend der Befragten.
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Hier ein paar Beispiele für
Anmerkungen:
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"Den einen oder anderen mögen die festgelegten
Abläufe und Rituale beruhigen und Sicherheit geben. Mir
sind die meisten Gottesdienste zu starr, entsprechend
langweilig oder wenig inspirierend. Das ist leider
überall so, außer vor Ort gibt es engagierte und
charismatische Menschen. Schwieriges Thema, da die
katholische Kirche eher auf Tradition als auf
Flexibilität und Spontanität setzt."
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"Wir leben in einer schnelllebigen
Zeit. Ein Gottesdienst lädt zwar ein, zur Ruhe zu
kommen, aber der Gottesdienst ist zu langweilig für
Leute in meinem Alter. Coolere Musik oder ein junger
Chor wären schön."
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"In Elternhäusern wird die traditionelle Bindung an
die Kirche nicht mehr so stark vermittelt, was die
Bindung der jüngeren Generationen schwächt. Aber auch
die Eltern gehen oft nicht mehr. Warum sollen die Kinder
gehen, wenn die Eltern nicht mehr gehen? Nicht wenige
Katholiken haben auch schlechte Erfahrungen mit einem
Priester gemacht; sie wurden unfreundlich behandelt oder
in einer Notlage nicht entsprechend unterstützt."
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"Viele fühlen sich nicht mehr
willkommen: geschiedene Wiederverheiratete, Katholiken,
die in konfessionsverschiedenen Ehen leben, weil zu
wenig für die Ökumene getan wird. Die Sprache in der
Messe, zum Beispiel das Hochgebet, ist nicht mehr
zeitgemäß. Die Gottesdienste sollten moderner gestaltet
werden, freier. Bei der Liturgie ist alles viel zu
streng vorgegeben, und die Gottesdienstbesucher werden
zu wenig mit einbezogen. Die Weltsituation und die
aktuellen Probleme und Sorgen, die jede/r in den
Gottesdienst mitbringt, sollten mehr thematisiert und
ins Gebet hineingenommen werden." |
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