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Neuigkeiten aus den Pfarrgemeinden


Ergebnisse unserer PG-Umfrage - Teil 2

Frage 13: Was ist Ihre Vision für unsere Pfarreiengemeinschaft?

Nach ihrer Vision für unsere Pfarreiengemeinschaft gefragt, legten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage richtig ins Zeug: 115 Antworten kamen zusammen, und bei keiner anderen Frage waren die Anmerkungen auch nur annähernd so ausführlich wie hier. Und nur eine recht kleine Gruppe (18 Teilnehmende) äußerte sich pessimistisch bis resignierend, sahen die Kirche beispielsweise "auf dem Abstellgleis".

Hier ein paar Beispiele für sehr differenziert vorgetragene Anregungen:

"Meine Vision: Jede/r ist willkommen, niemand wird ausgeschlossen oder ausgegrenzt. Der Glaube wird auf eine Weise erfahrbar gemacht, die begeistert, mithilfe von mitreißender, rhythmischer Musik und neuem geistlichen Liedgut, mit Gebeten, die von Herzen kommen. Wer Hilfe braucht, dem wird geholfen. Alle halten zusammen, haben Verständnis füreinander, sorgen füreinander - wie in der Urkirche."

"Die Gemeinschaft wird kleiner werden, aber sie wird wieder sichtbarer werden nach außen, auch für Nicht-Gemeindeangehörige, etwa durch interessante Veranstaltungen, Filme, Vorträge, Andachten und ähnliches, mit besonderem musikalischen Angebot (z. B. Evensong). Die Gemeindemitglieder werden mehr dazu aufgerufen, das Gemeindeleben selbst mitzugestalten, Gemeinde besteht nicht nur aus Pfarrern/Gremienmitgliedern, sondern lädt alle ein, sich nach den jeweiligen Fähigkeiten einzubringen."

"Meiner Meinung nach wird die Kirche nicht weiter existieren, wenn alles so weiterläuft! Alles ist viel zu steif und altmodisch, Gottesdienste richten sich oft (nicht immer) nach Ritualen und Worten, die keiner mehr versteht! Gottesdienste sollten viel stimmungsvoller mit eingängigen Liedern und mitreißender Musik gestaltet werden! Nur so wäre es ansatzweise möglich, junge Menschen und Familien wieder mehr für die Kirche zu begeistern! Rituale und Tradition ja, aber anders interpretiert! Lieber wesentlich weniger Gottesdienste."

"Meine Vision für unsere Pfarreiengemeinschaft ist ein buntes, offenes Angebot für alle Generationen und Lebenslagen. Eine Kirche, die Begegnung ermöglicht und Gemeinschaft erlebbar macht, wie an einem Lagerfeuer, an dem Menschen zusammenkommen, erzählen, zuhören und Wärme teilen. Ich sehe bewegende Filmabende mit anschließender Diskussion, bei denen Fragen des Lebens, des Glaubens und der Gesellschaft ihren Platz haben. Ich sehe Familienpicknicks, bei denen Kinder spielen, Gespräche entstehen und Gemeinschaft ganz selbstverständlich wächst. Potluck-Partys, bei denen jede und jeder etwas mitbringt, nicht nur Speisen, sondern auch Geschichten, Perspektiven und Ideen. Zur Vision gehören ebenso Jugendfreizeiten, die Räume eröffnen für Abenteuer, Gemeinschaft und Sinnfragen, fern vom Alltag und nah am Leben. Angebote, die Freude machen, verbinden und den Glauben nicht voraussetzen, sondern erfahrbar werden lassen. So entsteht eine Pfarreiengemeinschaft, die offen ist, lebendig und vielfältig, eine Kirche, in der Menschen gern zusammenkommen und sich eingeladen fühlen, ihren Platz zu finden."

"Eine offene, moderne Gemeinschaft, die es geschafft hat, jungen Familien ein vielfältiges Angebot zu bieten. Egal ob im Gottesdienst, in Kita, im Kindergarten oder bei Gemeindefesten/-aktionen. Die Vermittlung der christlichen Werte wird auf moderne Art und Weise gelebt, ohne die traditionellen Gepflogenheiten zu vernachlässigen."

"Wir sind eine Gemeinschaft, keine Splittergruppe, sondern ein großer Teil der Gemeinde gehört dazu. Wir wollen gegenseitiges Wohlwollen und Respekt. Wer bei uns ist, bejaht unsere Werte (Wohlwollen, Nächstenliebe, …). Konflikte werden besprochen und fair ausgetragen. Gegebenenfalls kann der Pfarrer oder jemand aus der Gemeinde als Mediator wirken und Konflikte zu einer Quelle des Reifens machen. Wir haben Vertrauen zueinander. Es ist jeder willkommen, die Konfessionszugehörigkeit ist zweitrangig. Ich stelle mir vor, dass Angehörige anderer Religionen auch dabei sein können."

Insgesamt setzten sich 28 Menschen für eine lebendige Gemeinschaft ein, "eine Kirche, die Begegnung ermöglicht", denn "Gottesdienste allein reichen nicht - es braucht weitere Möglichkeiten, sich zu treffen", lautete eine Begründung. Dabei herrscht oft (21) die Vorstellung einer modernen, offenen und bunten Kirche vor. Was Gottesdienste betraf, so sahen 17 Personen in abwechslungsreichen Formen (einschließlich Musik und Liedern) eine Chance, Kirchenbesucher zurückzugewinnen. Dreiundzwanzig Personen legten ihren Fokus auf die Kinder- und Jugendarbeit, die ausgebaut werden sollte. Eine wachsende Rolle für Laien sahen 24 Teilnehmerinnen oder Teilnehmer an der Umfrage.


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