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Jahr 2013


 

Bußgottesdienst für die Senioren

Nach dem Lied: "Bekehre uns, vergib die Sünde ..." zeigte Herr Pfarrer Wagner das Bild vom Barmherzigen Vater von Sieger Köder. Auch das Evangelium erzählte davon.

 
 

In seiner Predigt führte Herr Pfarrer Wagner aus, dass das Evangelium zeigt, wie Umkehr geschieht, wie wir uns selbst auf den Weg machen können. Umkehr ist auch ein Weg, der immer wieder neu begonnen werden muss. Der Sohn, der alles durchgebracht hat, der gegen Gebote verstoßen hat, sitzt bei den Schweinen. Wer aber Schweine hütet, ist am Ende. Er hat kein Geld, keine Kleidung und hat die Gemeinschaft mit seiner Religion verloren - er lebt bei den Heiden, fern von daheim. Erst ganz am Ende fängt er an, sich zu besinnen und sagt: Ich habe gesündigt.

Wenn wir uns besinnen, sollen wir sagen: Ich habe es falsch gemacht. Oft geben wir anderen die Schuld und kehren alles unter den Teppich. Nein, ich bin es selbst, ich bin verantwortlich für das, was ich tue.
Wir müssen den Schmerz spüren, dass wir falsch gehandelt haben. Reue ist Schmerz über zu wenig Liebe. Ich muss zugeben, was ich gemacht habe und sehen, wo ich die Liebe verletzt habe. Ich spreche es aus, ich bekenne. Ich muss es selbst aussprechen und im Bekenntnis wird uns Heilung geschenkt.

In der Fastenzeit sind wir eingeladen, in uns zu gehen, unser Leben zu bedenken und die Einladung anzunehmen, sich im Beichtgespräch auszusprechen. Der Bußgottesdienst ist nur der erste Schritt. Erst im persönlichen Bekenntnis kann Gottes heilende Zuwendung seinen Segen entfalten.

Nach der Predigt sangen wir gemeinsam das Lied: "Der verlorene Sohn ...". Zur Besinnung wurden nachstehende Anstöße gegeben:
- Worauf zielen meine Wünsche und Ängste, wo liegen meine Stärken und Schwächen?
- Was mache ich aus meinen Fähigkeiten?
- Kann ich loslassen?
- Wie gehe ich mit den Mitmenschen um: freundlich, geduldig, habe ich offene Augen
   und Ohren für den Nächsten, bin ich großzügig und weitherzig?
- Suche ich den lebendigen Gott, will ich seinen Willen tun, habe ich Vertrauen in
   sein Wirken, nehme ich mir Zeit für das Gebet?
- Bin ich offen für die Feiern in der Gemeinde?
- Lasse ich mich auf Veränderungen ein?
- Wie wichtig ist mir der Gottesdienst?
- Gibt es etwas, das ich zur Vertiefung meines Glaubens tun kann?

Wenn wir sagen: Vater ich habe gesündigt, dann erlangen wir umsonst Gottes Vergebung.

Nach dem gemeinsamen Schuldbekenntnis, dem Vater Unser und dem Lied "Herr deine Güt ist unbegrenzt ..." erteilte Herr Pfarrer Wagner den Schlusssegen.

Wir bedanken uns bei Herrn Pfarrer Wagner, dass er mit den Seniorinnen und Senioren am Nachmittag eigens einen Bußgottesdienst feierte.

Herr Hermann Sporer begleitete uns an der Orgel. Wir bedanken uns auch bei ihm ganz herzlich.

 
 

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Im Pfarrheim hatten in der Zwischenzeit Frau Rathgeber und Frau Prummer Kaffee und Kuchen vorbereitet.

 
    
 

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Mit angeregter Unterhaltung und einigen wichtigen Informationen ließen wir den Nachmittag ausklingen.

Annemarie Rothmayer, Annemarie Dörfler und Marianne Donhauser

 
 

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