Pfarreien Geltendorf, Kaltenberg, Hausen Federzeichnung St. Stephan / Hl.Engel (gez. von A. Höpfl)
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Jahr 2010
 

  Südafrika nach dem Ende der Apartheid

Nach einem ausgedehnten Frühstück, das Helene Schuster und Traudl Saur wieder aufmerksam und liebevoll vorbereitet hatten, bereitete der 2. special guest Heila Steinmann die Besucherinnen auf Südafrika vor. Wenn sie musikalisch begleitet, spielt sie nicht nur Gitarre, sondern lebt die Musik. Mit mitgebrachten Musikinstrumenten entstand in Schnelle ein Orchester, das sich beim Singen von "Ich will loben meinen Gott" und "Kumbaya my Lord" selbst begleitete.

Gut eingestimmt begann Frau Lischka, Referentin des ev. Bildungswerkes FFB, ihren Vortrag. Von Südafrika als Wiege der Menschheit über die Eroberung des Landes durch die Buren bis zu deren Verdrängung durch die Briten ins Landesinnere berichtete sie bildunterstützt im ersten Teil. Die Buren stießen in Südafrika auf Gold und Diamanten. Dieser Umstand ließ Südafrika reich werden, ermöglichte aber auch diese unfassbare Rassentrennung. Dass es vieles im Land für "Weiße" und "Schwarze" gab, kostete auch ein Vermögen. Der Verfall der Rohstoffpreise in den 1980er Jahren führte zum Zusammenbruch der Apartheid.


 
 

 
  Natürlich kommt ein Vortrag über Südafrika nicht ohne Nelson Mandela aus. Frau Lischka zeichnete ein kurzes Porträt von Nelson Mandela, über seine Kindheit, schmunzelnd über seine Jugend, sein Studium und seinen beruflichen Werdegang. Die Referentin berichtete seinen Einsatz für den ANC, die schwarze, zunächst gewaltlose Widerstandsvereinigung gegen die Apartheid, seine Gefangenschaft und verzögerte Freilassung.

Südafrika hat heute eine der modernsten Verfassungen in der Welt, viele Probleme sind aber auch nach dem Ende der Apartheid praktisch noch nicht gelöst.

Leider verging die Zeit des Frauenfrühstücks viel zu schnell und manche Fragen blieben offen. Ein letztes stimmungsvolles Lied machte den Vormittag dennoch rund.
"Ich hätte noch länger zuhören können. Ihr habt das wirklich wieder toll gemacht, danke!" erklärte eine Frau beim Abschied: eine schönere Bestätigung kann es nicht geben. Deshalb vormerken: das nächste ökumenische Frauenfrühstück findet am 27.Oktober 2010 statt.

Einen schönen Sommer wünscht Ihnen Ihre Birgit Voß.

 
 

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