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Neuigkeiten aus den Pfarrgemeinden


Das Fahrende Jesuskind

Ein fahrendes Jesuskind in Geltendorf? Was ist denn das?

Als Hans Mayr in einer Pfarrgemeinderats-Sitzung vorschlug, die Kirche St. Stephan an verschiedenen Tagen in der Weihnachtszeit für den Besuch der Krippe und des "fahrenden Jesuskindes" zu öffnen, entstand schnell Neugierde und bald darauf der Plan, den Geltendorfern und besonders den Kindern dieses kleine Wunderwerk zugänglich zu machen.



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In der weihnachtlich geschmückten Barockkirche St. Stephan stellten kräftige Männer neben der Krippe den Kasten auf.



Aber würde überhaupt jemand zu den vorab im Kirchenanzeiger veröffentlichten Terminen kommen?


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"Ihr Kinderlein kommet ..."
Und ja, sie kamen mit Eltern, Geschwistern und Großeltern, in Kindergartengruppen mit ihren Erzieherinnen.


Und sie staunten: Kaum hatte man ein bisschen Kleingeld eingeworfen, fuhr ein Jesuskind um ein Kirchlein herum. Das freute Groß und Klein.
Wenn man sich sattgesehen hatte, konnte man die Krippe bewundern und überhaupt die barocke Pracht St. Stephans.


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Aber was ließen sich da für Klänge hören? Weihnachtliche Weisen, auf der Veeh-Harfe vorgetragen, fesselten nicht nur die Kinder: Helene Schuster, Maria Borchard und Maria Sporer spielten und sangen bisweilen dazu.
Auch wenn die Kinder oftmals die traditionellen Lieder nicht kannten, hatten sie doch ihre Freude daran.



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Die weihnachtliche, heimelige Atmosphäre berührte alle Besucher und Besucherinnen.



So bleibt nur zu hoffen, dass sich auch nächstes Jahr genügend Helfer und Helferinnen finden und vor allem auch die Musikerinnen wieder den erwachsenen und kleinen Besuchern die Ohren und das Herz öffnen.




Text: Hermine Huber-Thaler

Bilder: Gabriele Graf,
Hermine Huber-Thaler,
Pfarrarchiv



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