Pfarreien Geltendorf, Kaltenberg, Hausen
zur Startseite
Aktuelles
Glaube und Leben
Mitarbeiter
Kirchen und Kapellen
Zu den Hl. Engeln
St. Stephan
St. Elisabeth
Kirchenraum
Hochaltar
Orgel
Volksaltar
St. Nikolaus
St. Ulrich
St. Georg
Hl. Kreuz
St. Leonhard
St. Nikolaus (Jedelstetten)
Mariä Himmelfahrt
St. Pankratius in Wabern
St. Jakob in Petzenhofen
St. Peter und Paul in Unfriedshausen
Lourdes-Grotte
Waldkapelle
Pestkapelle
Marienkapelle
Kapelle in Hausen
Ulrichskapelle
Loosbachkapelle
Lourdes-Grotte in Walleshausen
Pestkapelle in Walleshausen
Pauluskapelle in Walleshausen
Weihnachtskrippen
Osterkerzen
Kirchenmusik
Aktive Gemeinde
Kindertagesstätte "Zu den Hl. Engeln"
Kontakte und Anfahrt
Archiv
Homepage durchsuchen
Impressum und Datenschutzerklärung


St. Elisabeth - eine eigene Kapelle für die Kaltenberger
 

  Aus der Chronik der Pfarrei Walleshausen:

"...Zu Kaltenberg in dem Schloß ist eine konsekrierte Capell, in welcher das Hauptpatrozinium St. Elisabeth. Es hat aber diese Capell keine besonderen Einkünfte, sondern muss lediglich von dem Inhaber des Schlosses unterhalten werden. Anno 1768: da ihres Alters wegen schier der Einsturz drohte, wurde sie auf ausdrücklichen Befehl des Provonzials Georg Hörmann herrlich erneuert. Vor einigen Jahren (wie mir glaubwürdig erzählt worden) wollte der bischöfliche Visitator die ecclesiam consecratum visitieren; die H.H. Jesuiter aber widersetzten sich anfänglich, sie mussten es aber doch geschehen lassen, da ihnen im Verweigerungsfalle das Interdikt angedroht worden..."
 
 

 


Die Elisabethkapelle im Schloss Kaltenberg (damals zu Walleshausen gehörig)

 
 
 

zum Seitenanfang

 

 

zurück zur Hauptseite "St. Elisabeth"

 
  Aus der Chronik von Pfarrer Unsin, Geltendorf:

"...Die Kaltenberger wollen eine eigene Kapelle bauen - aber es wird nichts daraus (1703).
Mag sein, dass es den Kaltenbergern nicht genügte die Pfarrkirche in Geltendorf und die Schloßkapelle besuchen zu können, oder mag es aus der Modesucht der damaligen Zeit zu erklären sein (damals wollten viele eigene Privatkapellen, vgl. Geltendorfer Pfarrgeschichte), jedenfalls wissen wir aus den Ordinariatsakten, dass die Kaltenberger im Jahre 1703 im Kaltenberger Felde eine eigene Kapelle bauen wollten.
 
 
  Eingangsportal zu St. Elisabeth Sie scheinen aber dabei sehr eigenmächtig vorgegangen zu sein und die zuständigen Stellen sehr wenig gefragt zu haben. Gegen solches eigenmächtiges Vorgehen der Kaltenberger erhob der Pfarrer von Geltendorf, Michael Meilinger, beim Bischöflichen Ordinariat Augsburg Beschwerde.


Die Antwort lautete: Es ist den Kaltenbergern zu verbieten durch den Rektor des Jesuitenklosters, allenfalls haben sie sonst Strafe zu gewärtigen. (Dieses Verbot ist daraus zu erklären, dass gerade in dieser Zeit durch zahlreiche Privatkapellen die Pfarrkirchen und deren Besuch beeinträchtigt wurden, auch Anlass gaben zu allerhand Privatandächtlein und Wunderberichten).

So sind die Kaltenberger damals ohne eigene Kapelle geblieben."

 
 
 

zum Seitenanfang

 

 

zurück zur Hauptseite "St. Elisabeth"

Auszüge aus der neueren Chronik...
 
1918 Das Königliche Bezirksamt Landsberg hat am 26. Juli 1918 die Durchprüfung und Festlegung der Gruppenzugehörigkeit der Glocken der Katholischen Filialkirche Kaltenberg durchgeführt, und hat dabei festgestellt, dass die Glocke 85 kg für die Bedürfnisse der Gottesdienste (Läutezwecke) dient, die drei Glocken zu 20, 30 und 40 kg aber wegen kriegswichtigem Bedarf (Material) abzuliefern sind.
 
1933 Renovierung des Kirchturms
 
1951 Im Januar ersteht die Gemeinde für die Kapelle eine zweite Glocke und ein Harmonium.
 
1957 Renovierung der Kapelle durch Fa. Hartmann, Buchloe, für 7.000 DM, die Kirchenbänke bekommen eine Polsterung.
 
1971/72 Turmzwiebel wird abgetragen und mit Holzverkleidung versehen.
Das Dach wird neu eingedeckt mit Kirchenbibern, der Außenputz wird erneuert und in die Fensterrahmen werden Eichenrahmen mit Bleiverglasungen eingesetzt (Gesamtkosten ca. 45.000 DM).
 
1973 Neben der Kapelle wird das neue Kriegerdenkmal aufgestellt.
 
1976/77 Einbau einer Alarmanlage
 
1980 Einbau einer Heizung (Kosten ca. 3.700 DM)
 
1982 Die Firma Perner, Passau, installiert ein elektrisches Läutewerk (Kosten ca. 10.800 DM), zum Großteil finanziert durch großzügige Spenden.
 
1990 - 94 Umfassende Außen- und Innenrenovierung, Entwurmung des Hochaltars sowie Restauration der Fassung und Vergoldung, Restauration der Altarleinwandbilder, der Kreuzwegbilder und der Ölbilder (Kosten ca. 120.000 DM).
 
 

zum Seitenanfang

 

zurück zur Hauptseite "St. Elisabeth"

St. Elisabeth steht inmitten des Ortes...


... 1703 wäre die Kapelle noch "im Kaltenberger Felde" erbaut worden -
heute steht sie inmitten des Ortes ...

 

zum Seitenanfang

 

zurück zur Hauptseite "St. Elisabeth"


St. Elisabeth - Federzeichnung von Albert Höpfl, Geltendorf

 

St. Elisabeth - Federzeichnung von Albert Höpfl, Geltendorf

 

zum Seitenanfang

 

zurück zur Hauptseite "St. Elisabeth"