Pfarreien Geltendorf, Kaltenberg, Hausen Federzeichnung St. Stephan / Hl.Engel (gez. von A. Höpfl)
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Neuigkeiten aus den Pfarrgemeinden


Die Abschiedsandacht - eine Alternative zum Sterberosenkranz

Bei Trauergesprächen stellt sich immer wieder heraus, dass Angehörige von Verstorbenen nur mehr wenig Bezug zum herkömmlichen Sterberosenkranz haben.
Die Abschiedsandacht stellt eine Alternative für diejenigen dar, die nichts oder wenig mit dem Rosenkranzgebet anfangen können, sich aber dennoch vom Verstorbenen gemeinsam im Gebet mit anderen Gläubigen verabschieden möchten.

In unserer Pfarreiengemeinschaft wurde deshalb im Auftrag des Pastoralrats ein Arbeitskreis "Abschiedsandacht" gegründet, in dem aus fast jeder Pfarrei ein oder mehrere Mitglieder dabei sind.

Nach einer Einführung über Trauerbegleitung durch Pfarrer Wagner entwarf der Arbeitskreis in den letzten Monaten eine eigene Abschiedsandacht für unsere Pfarreiengemeinschaft.

In jeder Pfarrei erklärten sich Frauen und Männer bereit, die Abschiedsandacht zu halten.

Im Kirchenraum werden zu jeder Andacht eigens gestaltete Heftchen ausgelegt, so dass alle mitlesen und mitbeten können.

Die Titelseite des Heftchens zeigt das Bild "Dein Diesseits hat ein Jenseits" - ein Kunstwerk des Bildhauers Franz Hämmerle aus Windach.

Dieses Bild lädt ein, sich mit dem Abschied "hier" und dem Ankommen "dort" auseinander zu setzen.


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Die Abschiedsandacht besteht aus verschiedenen inhaltlichen Elementen, die durch gemeinsame Gebete umrahmt und verbunden sind.

In der Eröffnung nennen wir den Namen des Verstorbenen/der Verstorbenen.
Im Lichtritus entzünden wir an der Osterkerze für den Verstorbenen/die Verstorbene eine eigene Kerze und stellen diese auf den Altartisch. Dieses Licht ist uns Zeichen der Hoffnung, das für uns im Dunkel des Todes leuchtet.

Eine anschließende Meditation befasst sich mit dem "Hinübergehen".

Durch den Psalm 121, der danach im Wechsel mit der Gemeinde gebetet wird, bringen wir unser Vertrauen zum Ausdruck, dass unser Verstorbener/unsere Verstorbene in der Liebe Gottes geborgen ist.

Nach drei kurzen Lesungen aus den Evangelien beten wir jeweils drei "Ave Maria".
In einer modern gefassten Litanei und den anschließenden Fürbitten vertrauen wir den Verstorbenen/die Verstorbene und die Trauerfamilie Gottes Fürsorge an.
Nach dem gemeinsam gesprochenen "Vater Unser" beschließen wir die Abschiedsandacht mit einem Segensgebet.

Umrahmt wird die Andacht zu Beginn und am Ende mit meditativer Musik.

Selbstverständlich dürfen die Angehörigen die Abschiedskerze zum Gedenken mit nach Hause nehmen.

Monika Mayr
(Beauftragte des Pastoralrats für Liturgie/WGF)



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